Unser Zeitensprung

Schon in letzten Schuljahr hörten wir, die Foto-AG des Schiller-Gymnasiums in Leipzig, von dem JugendGeschichtstag, der im Herbst 2009 stattfinden sollte. Es stand uns, wie allen anderen auch, völlig frei, worüber wir berichteten; hauptsache es hat mit Geschichte zu tun, genauer mit der DDR. Anfangs waren wir ehrlich gesagt nicht alle voller Euphorie, doch der Leipziger Hauptbahnhof mit seiner interessanten Geschichte überzeugte uns letztendlich vollkommen. Je mehr wir recherchierten und erfuhren, desto toller fanden wir das Projekt. Nun dachten wir darüber nach, wie wir der Masse dieses Thema am besten vorstellen. Außerdem bemerkten wir schnell, dass es ziemlich trocken sein würde, wenn wir lediglich Baujahr erwähnen und gron über die Geschichte erzählen. Also machten wir es anders: wir teilten den HBF in kleine Teile. Wir trennten die Lampen gedanklich von den Uhren, die Bögen von den Fenstern, den Vorplatz von den Promenaden (…)

Jeder von uns 6 Zeitenspringern wählte einen kleinen, jedoch sehr wichtigen Bestandteil aus und forschte zielstrebig danach. Nachdem Grundlagen geschaffen waren, begaben wir uns zum Hauptbahnhof selbst, bewaffnet mit Stiften, Notizzetteln, Fotokameras und lauschenden Ohren (…)

Der Hauptbahnhofsbesuch war der Höhepunkt unseres Zeitensprunges. Für uns wurde eine richtig gute Führung organisiert. Ein engagierter Herr und ein Zeitzeuge berichteten uns das erfahrene sowie erlebte Wissen über den Bahnhof. Was sie dort genau erzählten, konntet ihr ja in unserer Präsentation am 21.10. hören. Wir durften, was ich noch zu erwähnen vermag, in diese Ansageräume, wo die netten Frauen sitzen und dir Bahnsteigdurchsagen machen. Das war ziemlich interessant. Außedem wurden wir auch noch unter den Bahnhof geführt und konnten uns das Untergrundsystem anschauen. Am Ende wurden uns noch alte Fahrpläne mitgegeben. (…)

Nun hatten wir viele, viele Informationen gesammelt. Nun mussten wir alles nur noch in eine annehmbare Form bringen und wir entschieden uns für eine Audio-Foto-Collage, dazu noch ein Plakat, dass ja jedes Zeitenspringerteam machen musste. So hatten wir auf einem jede Menge zu tun: Musik aussuhen, Bilder aus dem Bundesarchiv herausfiltern, Audioaufnahmen machen, das Plakat vorbereiten und und und. (…)

Das Ergebnis konnten ihr ja im Landtag dann sehen.
Ich kann sagen, ich fand dieses Projekt, wie alle anderen Zeitenspringerkollegen in meinem Team, unheimlich interessant. Es ist beeindrucken, wie viel man herausfinden kann, wenn man sich nur ein wenig anstrengt.

Wir haben so viel herausgefunden!

Toll!